Der gesunde Schlaf ist von drei verschiedenen Schlafphasen abhängig, die auch dafür verantwortlich sind, wie fit und ausgeschlafen man sich am nächsten Tag fühlt oder ob ein so genannter schlechter Tag beginnt, der von zahlreichen Hängern begleitet wird, wodurch die Leistungs- und Reaktionsfähigkeit betroffen sind. Die drei Schlafphasen sind der Leichtschlaf und der Tiefschlaf sowie der Traumschlaf, die an dieser Stelle näher erläutert werden sollen.

Ein neuer Turnus des Schlafens beginnt ungefähr alle anderthalb Stunden, der alle drei Schlafphasen beinhaltet. Zu Beginn der Nacht steht der Tiefschlaf, dessen Anteil sehr hoch ist, jedoch wird hier nur sehr wenig geträumt. Erst im Laufe der Nacht werden die Traumphasen länger. Nach der Meinung der Gesundheitsexpertin der TK, der Techniker Krankenkasse, Wiebke Arps, verliert der Schlaf seinen Wert an Erholung, wenn der Schlafrhythmus durcheinander gerät. Insbesondere ist die richtige Kombination der einzelnen Schlafphasen wichtig für die Gesundheit des Menschen.

Was beim Einschlafen passiert

Zuerst döst der Mensch ein, dabei wird ein Zustand zwischen Wachsein und Schlafen erreicht, in dem man sich langsam von der Außenwelt löst. Liegt ein besonders stressiger Tag mit vielen Anspannungen hinter einem, so kann es durchaus zu leichten Störungen während dieser Phase kommen. So können beispielsweise die Muskeln zu zucken beginnen, da die Entspannung hier unterschiedlich schnell erfolgt. Viele Menschen berichteten auch schon, dass sie während dieser Phase das Gefühl hatten, ins Bodenlose zu fallen und wieder aufschreckten. Hierbei kommt es zu einem Abfall des Drucks im Innenohr, wobei der Gleichgewichtssinn getäuscht wird, wissen die Experten.

Was beim Durchschlafen passiert

Schnell fällt der Schlafende gleich zu Anfang der Nacht aus dem Leichtschlaf in den Tiefschlaf und jetzt beginnt die intensive Erholung für den Körper. Hierbei treten gleich mehrere Reaktionen des Körpers auf, so tritt eine Verlangsamung der Atmung ein, die Muskeln entspannen sich und auch ein Sinken der Herzfrequenz sowie des Blutdrucks sind in dieser Schlafphase ganz normal. Insbesondere ist der Tiefschlaf für das menschliche Immunsystem wichtig, wissen die Experten zu berichten. Ebenso kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung der Wachstumshormone zu Beginn der Nacht während der Tiefschlafphasen. Dabei erhält das Zellgewebe Unterstützung, damit es sich wieder neu regenerieren kann.

Wann die Träume beginnen

Auch wenn sich viele Menschen am Morgen nach dem Aufwachen nicht immer an ihre Träume erinnern können, so träumen sie doch jede Nacht. Die Träume beginnen in den so genannten REM-Phasen, wobei REM für Rapid Eye Movement steht und der Begriff aus der englischen Sprache stammt. Merkmale der REM-Phasen sind vor allen Dingen die überaus schnellen Bewegungen der Augen hinter den geschlossenen Lidern. Beim Träumen werden die Gesichtszüge wieder aktiv, sie verändern sich entsprechend der Situation des Traums und auch eine Beschleunigung der Atmung und des Herzschlags setzt wieder ein. Des Weiteren wird beim Träumen das Gehirn wieder aktiviert.

Während der Traumphase scheint der Mensch wie gelähmt zu sein, um so nicht die Bewegungsabläufe in der Realität auszuführen. Bei einem Alptraum beispielsweise entsteht ein beklemmendes Gefühl, denn im Traum will man davon laufen, jedoch kann man sich keinen Zentimeter von der Stelle bewegen. Immer öfters treten die Phasen des Leichtschlafs und des Träumens im Verlauf der Nacht auf, doch damit wird der erholende Tiefschlaf gestört. Aus diesem Grund kann der Schlafende  in der Nacht auch immer leichter aufgeweckt werden. Die ersten beiden Schlafphasen sind aufgrund der lang anhaltenden Tiefschlafphasen für die intensive Erholung äußerst wichtig, damit sich der Schlafende am nächsten Morgen auch frisch und ausgeruht fühlt.